Mindestens elf Rebellen bei Kämpfen getötet

15. März 2006, 14:58
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Militär: Getötete warens Mitglieder der FARC und des EPL

Bogota - Das kolumbianische Militär hat nach eigenen Angaben bei Gefechten in mehreren Landesteilen am Freitag insgesamt mindestens elf linke Rebellen getötet. Es handle sich um acht Mitglieder der "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) und drei Guerilleros des kleinen "Volksbefreiungsheeres" (EPL), hieß es in einer Erklärung der Streitkräfte.

Vor allem die FARC, die größte und älteste Rebellengruppe des Landes, hatte vor Kurzem eine Offensive zur Störung der Parlamentswahl am 12. März gestartet. Damit wollen die Rebellen auch eine Wiederwahl des konservativen Staatschefs Alvaro Uribe bei der Präsidentenwahl im Mai verhindern. Er setzt seit dem Beginn seiner Amtszeit im August 2002 vor allem auf eine militärische Niederschlagung der Rebellen. (APA/dpa)

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