Gestörtes Gleichgewicht im Wasser

Redaktion, 03. März 2006 19:29

Die ersten Folgen des Klimawandels zeigen sich bereits deutlicher als gedacht

In den vergangenen 100 Jahren hat sich das Klima der Erde um etwa 0,6 Grad Celsius erwärmt, wobei die Temperaturzunahme zwei Peaks aufweist: einen zwischen 1910 und 1945 und einen zweiten, der 1976 begonnen hat und noch immer anhält, allerdings eine ungefähr doppelt so rasche Steigerung zeigt wie der erste. Und während noch gerätselt wird, ob und inwieweit die Klimaerwärmung an den Katastrophen der vergangenen Monate und Jahre beteiligt war, belegen zahlreiche Untersuchungen, dass eine Menge lebender Systeme längst vom "global warming" betroffen ist, wenn auch bei Weitem nicht so augenfällig.

So wird seit den 1960er-Jahren das immer frühere Auftreten mancher Schmetterlinge und Zugvögel im Frühling, frühere Fortpflanzungsaktivitäten bei Amphibien und Vögeln sowie das früher beginnende Wachsen und Blühen mancher Pflanzen beobachtet und von den untersuchenden Ökologen eindeutig mit früher einsetzenden Frühjahrsbedingungen in Verbindung gebracht. Solche Entwicklungen sehen harmlos aus, können jedoch weit reichende Konsequenzen haben: Jeder Lebensraum beherbergt ein komplexes Nahrungsnetz, das die darin vorkommenden Arten - sei es als Räuber, als Beute oder beides - miteinander verbindet, nicht selten auf Gedeih und Verderb. Wer zu welcher Zeit in großen Mengen vorkommt, ist unter diesen Umständen nicht trivial.

--->Vorhersagen schwierig

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Brücke
04.03.2006 12:17
Seltsamer Artikel

Gabs da Forschungen , die veröffentlicht werden wollten , aber keinen passenden Kontext gefunden
haben ?
Zuerst die Abhandlung über Klimaänderung , zum
Schluß die Erzählung über zyklische Ereignisse .

Fips Stein
06.03.2006 11:08
eher ist es so

daß das einfach ein sehr komplexes thema-wie ja alles in der naturwissenschaft ist-ist, und das immer mehrere faktoren zusammenspielen. nicht einfach nur schwarz/weiß sondern dazwischen gibts auch alle grauabstufungen.
greetz

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