Pitbullterrier biss Hund und Hand eines Beamten

5. März 2006, 20:00
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320 Euro Strafe für Hundebesitzerin

Wien - Eine 25-jährige Frau ist am Freitag im Wiener Straflandesgericht wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 320 Euro verurteilt worden. Ihr geliebter Pitbullterrier "Apollo" hatte einem 50-jährigen Beamten in die Hand gebissen und einen Knochen gebrochen. "Es tut mir Leid, aber so sind halt Tiere", erklärte die angehende Vermögensberaterin.

Nachdem "Apollo" bereits einen Schäferhund gebissen hat, hätte er nur mehr mit Beißkorb und Leine aus dem Haus dürfen. Die Besitzerin hielt sich jedoch nicht an die Auflage. Bei einem Spaziergang lief der Pitbullterrier schließlich wieder auf ein Tier zu. Der Pitbullterrier verbiss sich in einen winzigen Shizu-Welpen, als ein Beamter mit seiner Ehefrau aus dem Auto stieg. Der Hund ließ auch nicht von dem Tier ab, als eine Augenzeugin eine Glasflasche auf seinem Kopf schlug. Dann griff auch der Beamte ein und verbrachte daraufhin drei Monate im Krankenstand. (APA)

Die Strafhöhe war ihr allerdings zu hoch. Daher legte sie Berufung ein. (APA)

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