Strobl zur Debatte Pirker-Wrabetz und Fiedler: "Herr Fiedler, bleiben Sie am Boden"

27. März 2006, 15:58
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Fiedlers Agieren sei Gesamtimage des ORF abträglich - Fiedler: "Dass mich der Grünen-Stiftungsrat Strobl vernadert, ist leicht nachvollziehbar"

"Langsam mache ich mir Sorgen um Betriebsratsvorsitzenden und Stiftungsrat-Kollegen Fiedler", stellt der von den Grünen nominierte ORF-Stiftungsrat, Pius Strobl, fest und, "nicht einmal die Herren Rechberger oder Ruhaltinger hätten in so einem Ton auf so dünnem Eis öffentlich agiert".

Wie Heinz Fiedler sich frank und frei zur 'ORF-Partei' erklären kann, ist für Strobl schlicht "nicht nachvollziehbar". "Parteiname heißt doch, sich positiv zu verwenden, an die Zukunft zu denken, solidarisch zu sein etc. und ganz sicher nicht, die eigene Person, die eigene Karriere, die eigenen Privilegien etc. und die der nächsten Umgebung im Auge zu haben", meint Strobl.

"Bedauerlicherweise findet sich die ORF-Geschäftsführung offenbar nicht bereit, den Herrn Zentralbetriebsratsobmann in die Schranken zu weisen und ihm klar zu machen, dass nicht nur sein Agieren öffentlich völlig unangebracht ist, sondern vor allem dem Gesamtimage des Unternehmens ORF als 'Fiedler'schem Bewahrungsort fossiler Altprivilegien' höchst abträglich", so Strobl.

Fiedler zu Strobls Wortmeldung: "Dass mich der Grünen-Stiftungsrat Strobl vernadert, ist leicht nachvollziehbar. Insbesondere wenn man die ebenso umfangreichen wie vielfältigen Geschäftsinteressen betrachtet, die Strobl mit dem ORF und mit dessen Umfeld verbinden. Aktivitäten, die nicht nur mich längst nachdenklich machen." (red)

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