Neue Allianz stellt sich hinter OpenDocument

10. März 2006, 10:23
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35 Organisationen und Unternehmen wollen mit der "ODF Alliance" Regierungen und Behörden für das freie Dokumentformat gewinnen

Das freie Dokumentformat OpenDocument bekommt einen erneuten Unterstützungsschub: In der "ODF Alliance" haben sich nun insgesamt 35 Organisationen und Unternehmen zusammengeschlossen, um vornehmlich Behörden und Regierungen von den Vorteilen eines freien Formats zu überzeugen.

Support

Der Bogen der UnterstützerInnen spannt sich dabei von IBM, Oracle, Red Hat, Novell und Sun bis zur "American Library Association". Sie alle wollen vor allem eins herausstreichen: Freie Formate gewährleisten, dass alte Dokumente auch noch in Jahrzehnten lesbar sein werden, und dies nicht nur von einem Programm. Microsofts Office-Formate sind in dieser Frage hingegen ein Einbahnstrasse. Auch von den neuen "offenen" Dateiformaten für MS Office 12 zeigt man sich weniger beeindruckt.

Fronten

Bleibt abzuwarten, wie Microsoft auf die weiter stark steigende Unterstützung für OpenDocument reagiert. Bisher verweigert das Unternehmen noch recht kategorisch das freie Format auch in der eigenen Software zu supporten, allerdings steht man mit dieser Weigerung langsam ziemlich alleine da. (red)

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