Generali-Vienna: Aktien legen nach Rückkauf-Spekulation zu

6. März 2006, 13:50
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Nach Medienbericht um möglichen Rückkauf von Minderheitanteilen durch Triester Mutter legen Aktien um bis zu 10 Prozent zu

Wien/Triest - Medienspekulationen um einen möglichen Rückkauf der Minderheitenanteile ausländischer Töchter durch die italienische Generali-Gruppe haben am Freitag an der Wiener Börse die Aktien der Generali Holding Vienna zeitweise um mehr als 10 Prozent in die Höhe getrieben. Die italienische Tageszeitung "La Stampa" berichtete am Freitag von entsprechenden Überlegungen des Triester Konzerns auch bezüglich der deutschen AMB Generali Holding und der Generali Schweiz Holding.

In der Generali Holding Vienna qualifiziert man dies als reine Spekulationen im Vorfeld der für kommenden Montag avisierten Präsentation des neuen Drei-Jahres-Plans für die Jahre 2006 bis 2008 durch die italienische Generali in Mailand. Dabei ist zunächst für Montagfrüh eine Presseinformation geplant, am frühen Nachmittag beginnt die Präsentation, die auch im Internet übertragen wird.

An der Generali Holding Vienna hält die Triester Mutter 93,7 Prozent, die restlichen 6,3 Prozent stehen im Streubesitz. An der deutschen AMB Generali hält die Generali Spa 70,88 Prozent.

Die Generali-Vienna-Aktien legten am Freitag in der Spitze bis zu 10,3 Prozent auf 47,00 Euro zu. Gegen 12.40 Uhr notierten die Titel mit 45,00 Euro um 5,63 Prozent über dem Vortagesschluss. (APA)

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