Pferderipper schlug wieder bei Graz zu

5. März 2006, 19:52
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Altes Tier erlitt eine tiefe Schnittwunde im Genitalbereich

Graz - In dieser Woche hat der Pferderipper in einem Stall auf der Laßnitzhöhe wieder eine Stute schwer verletzt. Der Täter fügte der 25-jährigen Stute eine tiefe Schnittwunde im Genitalbereich zu. Laut Alois Eberhart, Leiter der "SOKO Pferd", geht dieser Übergriff eindeutig auf das Konto jenes Täters, der bereits seit Monaten sein Unwesen treibt.

Der Stallbesitzer hat die Stute vom Tierheim Arche Noah übernommen, um ihr das Gnadenbrot zu geben. Als er das Tier bei der Fütterung stark blutend vorfand, verständigte er den Tierarzt, der eine fünf Zentimeter breite und sechs Zentimeter tiefe Schnittwunde feststellte. Wahrscheinlich stammt die Wunde von einem messerähnlichen Gegenstand.

In den vergangenen Monaten wurden zehn derartige Fälle in der Steiermark und im burgenländischen Grenzgebiet bekannt.

Vier Fälle in Allerheiligen, Heiligenkreuz am Waasen, Messendorfberg und Laßnitzhöhe werden ordnen eindeutig dem Pferdequäler zugeordnet: "Immer waren es Warmblutstuten, immer waren die Tiere braun und die Übergriffe fanden immer im Grazer Nahbereich statt", so der Chef-Ermittler. Bei den anderen Fällen waren auch Wallache dabei. Die Kriminalisten hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung.(APA)

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