Misshandlungsfall Rene: Kind aus Intensivstation entlassen

3. März 2006, 18:30
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Bub muss noch drei Wochen im Krankenhaus bleiben

Wien - Auf dem Weg der Besserung ist jener kleine Bub, der am 4. Februar mit schweren Kopfverletzungen ins Wiener AKH eingeliefert worden ist. Nachdem Rene aus dem künstlichen Tiefschlaf erwacht ist, wurde er nunmehr von der Intensiv- in die Normalstation verlegt, berichtete "Wien heute" am Donnerstag.

Die Staatsanwaltschaft Wien hat gegen die Lebensgefährtin des Onkels des Buben gerichtliche Voruntersuchungen wegen Verdachts auf gröbliche Vernachlässigung ihrer Verpflichtung zur Fürsorge (Paragraf 92 Absatz 2 und Absatz 3 Strafgesetzbuch) eingeleitet. Ein noch ausstehendes medizinisches Gutachten soll klären, ob die Frau das Kind misshandelt hat. Die 22-jährige Lebensgefährtin des Onkels des dreijährigen Buben befindet sich allerdings auf freiem Fuß.

Der dreijährige Rene war mit einem Schädelhirntrauma dritten Grades, Hirnblutungen und zahlreichen Blutergüssen am Körper von der Rettung ins AKH gebracht und dort in ein künstliches Koma versetzt worden. Das Kind soll jetzt noch drei Wochen im Krankenhaus bleiben, so "Wien heute". (APA)

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