Wissenschaft wird EU-weit vernetzt

6. März 2006, 18:06
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Österreichische Forschungsförderungs- und Stipendiendatenbank "Grants" will sich auch an Graduates richten - 600 Stipendien erfasst

Wien - Bereits seit Längerem versucht die EU ihren Forscheranteil zu erhöhen. Ein Netzwerk EU-weiter Mobilitätsportale will nun Forschung europaweit auf hohem Niveau verknüpfen. Neu ist hierbei die österreichische Forschungs­förderungs- und Stipendiendatenbank "Grants", die derzeit rund 600 Stipendien erfasst hat. Signalisieren will man, dass sich das Portal "nicht nur an High-Level-Forschende, sondern auch an Graduates richtet", erklärt Christoph Hahn vom Bildungsministerium. Grants, das vom Österreichischen Austauschdienst aktualisiert wird, ist seit Jänner online und entwickele sich zum "Renner".

Zwar sind Studenten nicht die Zielgruppe der Mobilitätsportale, erklärt Sonja Heintel von der Forschungs­förderungs­gesellschaft, doch wollte man ihnen mit der Grants-Datenbank neue Möglichkeiten anbieten und sie in die Forschung auf hohem Niveau miteinbeziehen. "Exzellenz und Entwicklungsstand ist für mich etwas Unterschiedliches", sagt Heintel und zeigt sich optimistisch: "Wir können eine neue Forschergeneration ermutigen und ihre Rahmenbedingungen optimieren." (siha/DER STANDARD, Printausgabe)

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