Schüssel sieht Grund zur Hoffnung

29. März 2006, 14:58
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Bundeskanzler sieht in den Arbeitsmarkt-Daten vom Februar eine Entwicklung, "die Hoffnung geben könnte"

Wien - Bundeskanzler Wolfgang Schüssel sieht in den Arbeitsmarkt-Daten vom Februar eine Entwicklung, "die Hoffnung geben könnte". Nach dem Ministerrat verwies Schüssel darauf, dass die Zahl der Arbeitsplätze weiter steige und sich der Anstieg bei den Arbeitslosen - in Summe waren 311.700 Menschen arbeitslos gemeldet - "deutlich verlangsamt".

Im Februar habe man mit 42.700 zusätzlichen Arbeitsplätzen ein "gewaltiges Plus" bei der Beschäftigung erzielen können, so Schüssel. Dass Argument von Ökonomen, dass erst ab 2,5 Prozent Wachstum ein Beschäftigungsplus möglich sei, sei also nicht richtig. Es zeige sich seit einigen Monaten, "dass es anders geht".

Positiv vermerkt wurde vom Kanzler auch, dass die Arbeitslosigkeit mittlerweile in fünf Bundesländern sowie bei Inländern und Jugendlichen sinke. Es zeige sich, dass der so genannte Blum-Bonus und die gesetzten Qualifizierungsmaßnahmen greifen würden, so Schüssel. Er verwies weiters darauf, dass von den 311.000 Arbeitslosen rund 106.000 eine feste Wiedereinstellungszusage hätten. (APA)

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    Bundeskanzler Schüssel spricht von deutlicher Verlangsamung.

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