Beinahe-Drama beim Ocean Race

16. März 2006, 11:44
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"Movistar" mittels Not-Tauchgang von 49er-Weltmeister Nicholson im letzten Moment vor dem Sinken bewahrt

Kap Hoorn/Ushuaia - Die "Movistar" ist in der Nacht zum Donnerstag im Volvo Ocean Race nur knapp einer Katastrophe entkommen. Die spanische Yacht drohte durch Risse in den Abdeckklappen der Kielmechanik im Rumpf wenige hundert Seemeilen vor Kap Hoorn zu sinken. Erst als der australische 49er-Weltmeister Chris Nicholson bei einem Tauchgang die ausgefallenen Hochdruckpumpen zum Laufen brachte, gelang es, das bereits mehr als einen halben Meter im Boot stehende Wasser abzuschöpfen und die Yacht mit der zehnköpfigen Crew wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Die "Movistar" hat nun Kurs auf den "Nothafen" Ushuaia (Feuerland/Argentinien) genommen. "Es ist der absolute Segelalbtraum, so aus dem Schlaf gerissen zu werden. Ich bin stolz auf mein Team und die Art, wie alle mit der Notfallsituation umgegangen sind", teilte der dänische Skipper Bouwe Bekking per E-Mail von Bord mit. (APA/dpa)

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