Stauzone Südost-Tangente

10. Juli 2006, 14:46
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Vom angekündigten Baustellen-Stopp während der EU-Präsidentschaft kann im Bereich Straßensanierung nicht die Rede sein

Wien – Die Frühlingsboten sind in Wien traditionsgemäß die Großbaustellen, vom angekündigten Baustellen-Stopp während der EU-Präsidentschaft Österreichs kann im Bereich Straßensanierung also nicht die Rede sein. Seit der Nacht zum ersten März wird an der Süd-Ost-Tangente, der A23, weitergebaut. Der Grund sind Erneuerungsarbeiten des Randbalkens und der Bau einer fünf Meter hohen Lärmschutzwand. Bis September ist die Tangente in Fahrtrichtung Süden von der Anschlussstelle Landstraße, Auffahrt Gürtel, bis zur Ausfahrt Simmering 60 km/h- und Stau-Zone.

Heuer ist mit dem Bau der Lärmschutzwand an der Tangente "Phase vier" am Start. Die drei Fahrstreifen werden nach links verrückt, wobei der linke 2,5 Meter breit ist, die anderen beiden drei Meter. In Richtung Norden ist die Verschwenkung seit August 2005 aktiv: Bei der gesperrten Ausfahrt Simmering wurde der Lärmschutz neu gestaltet.

Nur bis Donnerstagnachmittag hingegen wird der Verkehr am Landstraßer Gürtel im dritten Bezirk stocken, wo die Ampelanlagen erneuert werden und der Verkehr "händisch von der Polizei" geregelt wird, wie es aus dem Verkehrsamt heißt. Am Mittwoch hatte die Baustelle von der Adolf-Blamauer-Gasse bis zur A23 für Stau gesorgt.

Deadline Herbst

Bis Herbst soll auch die Sanierung der Nordbrücke beendet werden, wo an der Hebung der Tragwerke gearbeitet wird. Die Fertigstellung der S1, der Wiener Außenringschnellstraße, von Vösendorf nach Schwechat ist auch für kommenden Herbst geplant.

Wenn das Verbindungsstück zwischen S1 und Südost-Tangente, die "Hansson- Spange" oder A24, fertig gestellt ist, kann der Südteil der Tangente generalsaniert werden. Derzeit wird diskutiert, ob sich die Stadt Wien an der Finanzierung beteiligt. (mil, DER STANDARD Printausgabe 2.3.2006)

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