Gefahr schwerer Winterstürme in Europa steigt

2. März 2006, 00:30
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Erwärmung lässt Kraft der Stürme wachsen - vor allem den Nordwesten des Kontinents sieht der WWF betroffen

Gland - Bei einem ungebremsten Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase steigt laut einer Studie der Umweltstiftung WWF die Gefahr schwerer Winterstürme in Europa. Am schlimmsten betroffen wären in den nächsten Jahrzehnten Großbritannien, die Niederlande und Frankreich, wie der World Wild Fund for Nature (WWF) in Gland in der Schweiz mitteilte. Bis zum Ende des Jahrhunderts könne die Zahl der jährlichen Stürme in Großbritannien um 25 Prozent steigen. Dies bedeute zehn zusätzliche Stürme in den 30 Jahren von 2071 bis 2100.

Die vor allem vom klimaschädlichen Kohlendioxid (CO2) ausgelöste Erwärmung der Erdatmosphäre führe auch dazu, dass sich immer stärkere Stürme aufbauen könnten, erläuterte der WWF. Um Schäden in Millionenhöhe zu vermeiden, müsse vor allem die Energiebranche den CO2-Ausstoß drastisch reduzieren.

Für die Berechnungen wurden den Angaben zufolge Studien über die künftige Sturmentwicklung mit verschiedenen Szenarien zum Ausmaß des Klimawandels zusammengefasst. (APA/dpa)

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