"Klimt": Gespenstermalereien

1. März 2006, 17:45
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"Klimt" John Malkovich im Leopold-Museum

Wien – Gustav Klimts Tod und Leben wurde von Hausherr Rudolf Leopold eigens hinter dem Starpodium platziert, um den Hauptdarstellern von Raoul Ruiz' Klimt-Film kunsthistorisches Flair zu verleihen: Im Wiener Leopold-Museum versammelten sich neben Titeldarsteller John Malkovich Sandra Ceccarelli (Serena Lederer), Nikolai Kinski (Schiele), Emilie-Flöge-Darstellerin Veronica Ferres und Aglaia Szyszkowitz (Mizzi). Regisseur Raoul Ruiz über seine freie Bearbeitung von Klimts Leben: "Es ist ein Gespensterfilm".

Ehe am Abend zur Pressevorführung in das Wiener Konzerthaus gebeten wurde, wurde Malkovich von Moderatorin Barbara Rett gefragt, ob er als Klimt-Darsteller ein Gespenst sei. Die prompte Antwort: "Ich glaube schon." Während der Dreharbeiten in Wien sei er dabei beobachtet worden, Skizzen anzufertigen. Ob er denn auch male? Malkovich: "Ich bin eher ein Radierer als ein Maler". (red/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 2.3.2006)

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