Mindestens 31 Tote bei Kämpfen zwischen Rebellen und Armee

29. März 2006, 16:01
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Welle der Gewalt fortgesetzt

Kathmandu - Bei schweren Kämpfen im Westen Nepals sind nach offiziellen Angaben mindestens 31 Menschen getötet worden. Wie das Verteidigungsministerium am Mittwoch mitteilte, kamen bei einem Gefecht in der Region Palpa, 200 Kilometer westlich der Hauptstadt Kathmandu, am Vortag 18 maoistische Rebellen ums Leben. Zudem starben 11 Soldaten und ein Polizist. Die Maoisten sprachen dagegen von 20 getöteten Soldaten und acht Toten in den eigenen Reihen.

Bei einem weiteren Zusammenstoß im Bezirk Darchula 540 Kilometer westlich von Kathmandu wurden am Mittwochmorgen zwei weitere Rebellen getötet, wie aus Sicherheitskreisen verlautete. Die Maoisten kämpfen seit zehn Jahren für ein kommunistisches Regime und ein Ende der Monarchie in Nepal. Der Konflikt kostete bisher mehr als 13.000 Menschen das Leben. (APA/dpa)

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