Unfall in Schweizer Tunnel: Neues Strafverfahren gegen Österreicher

1. März 2006, 21:42
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Zwei Jahre nach Unfall neues Gutachten - Lastwagen-Lenker soll Kollision verursacht haben

Zürich/Wien - Nach dem Auffahrunfall am 14. April 2004 im Schweizer Bareggtunnel, bei dem eine Person getötet wurde, belastet ein neues Gutachten den österreichischen Lenker eines Sattelschleppers.

Bei dem Unfall vor zwei Jahren war ein Pkw wegen einer Panne stehen geblieben. Dies führte zu einer Kollision hinter dem Fahrzeug, an der neben dem österreichischen Sattelschlepper ein Anhängerzug, ein Jeep und ein Tanklastwagen beteiligt waren. Getötet wurde bei dem Unfall die Lenkerin des Jeeps.

Nach einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich ist zuerst der österreichische Lastwagen in den Jeep geprallt. Das Personenauto wurde dann gegen einen stehenden Anhängerzug geschoben und vom nachfolgenden Lastwagen zermalmt. Das Bezirksamt Baden hat daher nun ein neues Strafverfahren gegen den 27-jährigen Lenker aus Österreich eröffnet. (APA)

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