FPÖ Burgenland kritisiert Gebühr von 55 Euro

1. März 2006, 21:42
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Die Kosten für den neuen Schein dürften Materialkosten von 25 Euro nicht übersteigen

Eisenstadt - Kritik an der bei der neuen Scheckkarte unveränderten Führerscheingebühr von 55 Euro übte heute, Mittwoch, der burgenländische FPÖ-Chef Johann Tschürtz: Die Kosten für den Scheckkartenführerschein dürften unter Berücksichtigung der erforderlichen Arbeitszeit des Beamten und der Materialkosten in Wirklichkeit 25 Euro nicht übersteigen, erklärte Tschürtz in einer Aussendung. Er fordere daher eine Senkung der Gebühren um 50 Prozent.

Das Argument, wonach aufwendige Sicherheitsmerkmale die Kosten für die Karte berechtigen würden, lasse er nicht gelten: Die Kosten für ein Hologramm seien "minimal, sonst würde jeder Geldschein ein Vermögen kosten. Und auch die Laserengraving-Technik ist heute weder eine Hexerei noch ein Kostenfresser." Die Einführung des Scheckkarten-Führerscheins werde von ihm begrüßt, meinte Tschürtz, dies gelte auch für den Entfall der Monopolstellung der Fahrschulen und den verstärkten Wettbewerb zu Gunsten der Fahrschüler. (APA)

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