Kaum Gefahr für Katzen in Wien

6. März 2006, 15:55
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Tiere in Wiener Schutzzone sicherheitshalber nicht herumstreunen lassen

Wien - Kaum Gefahr durch und für Haustiere in Wien sehen die Behörden nach dem Vogelgrippe-Tod einer Katze in Deutschland. Sicherheitshalber sollten Tierbesitzer aber dafür sorgen, ihre Katzen in der Wiener Schutzzone, den Bezirken Floridsdorf und Donaustadt, nicht herumstreunen zu lassen, sagte eine Sprecherin von Tierschutz-Stadträtin Sonja Wehsely (S) am Mittwoch zur APA.

Die Situation in der Bundeshauptstadt sei keinesfalls mit jener in Rügen vergleichbar, denn die Infektionsdichte sei eine völlig andere. "Unsere Experten sagen, man braucht nichts zu tun", so die Sprecherin.

In Wien gibt es weiterhin nur einen einzigen Vogelgrippefall. Die endgültige Bestätigung aus dem EU-Referenzlabor in Weybridge, dass der in Floridsdorf gefundene tote Schwan tatsächlich am H5N1-Virus zu Grunde gegangen ist, steht allerdings noch immer aus.

Insgesamt wurden aus Wien bisher 73 tote Wasservögel an die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) in Mödling geschickt. Bei 33 liegen derzeit die Befunde vor, sie waren - bis auf den einen Schwan - alle negativ. (APA)

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