Österreicher richten sich neu ein

17. März 2006, 15:25
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Laut Studie wollen heuer 22,5 Prozent der Österreicher ihre Wohn-, Ess- oder Schlafzimmer neu ausstatten - Aussichten für die Möbelbranche entsprechend gut

Wien - Schöner Wohnen wollen 22,5 Prozent der Österreicher und hegen für das laufende Jahr massive Möbelkaufwünsche für ihr Wohn-, Schlaf- oder Esszimmer. Das geht aus einer Befragung des Linzer Marktforschungsinstitutes Jaksch & Partner im Auftrag der größten heimischen Einkaufsverbände Garant Möbel Austria und WohnUnion hervor.

11,9 Prozent wollen sich heuer neue Polstermöbel leisten, 18,4 Prozent Vorhänge, 13,2 Prozent planen die Bodenbeläge zu erneuern und 15,4 Prozent wollen sich auf neue Matratzen betten.

Auch neue Küchen werden begehrt. Von den in den Monaten Jänner und Februar 500 Befragten wollen 7,4 Prozent noch dieses Jahr ihre Mahlzeiten in einer neuen Küche zubereiten. "Wenn diese Pläne auch in die Tat umgesetzt werden, so könnten heuer mehr als 120.000 Küchen verkauft werden", sagt der Geschäftsführer von Garant Möbel Austria und WohnUnion, Christian Wimmer.

10.000 Euro durchschnittlich

Die Durchschnittsausgaben für eine Küche liegen derzeit bei etwa 10.000 Euro und zeigen leicht steigende Tendenz - "vor allem dank innovativer Elektrogeräte wie z.B. Induktionskochplatten, Dampfgarer, Einbau Espresso-Maschinen", erklärt Wimmer. Für den Fachhandel stellen Küchen das wichtigste Marktsegment dar. Die 109 Garant Möbel Austria-Geschäfte (dazu gehören unter anderem die Firmen Assl, Aufschneider, Manzenreiter, Handl, Karner, etc.) machen damit bis zu 42 Prozent ihrer Umsätze.

"Die düsteren Prognosen für die Einrichtungsbranche, die Ende 2005 vorlagen, haben sich nicht bestätigt", so der Geschäftsführer des Einkaufsverband in einer Aussendung von heute, Mittwoch. Die aktuelle Marktstudie gebe nun Anlass zur Hoffnung für die Branche. Die Zahlen deuten auf einige Prozent Wachstum hin, so Wimmer. Eine Werbekampagne im Wert von 500.000 Euro, die der Verband gemeinsam mit Handels- und Lieferantenpartnern starten wird, solle die Marke Garant Möbel Austria stärken und die Frequenz in den Mitgliedshäusern erhöhen. Die Garant Möbel- und WohnUnion-Geschäfte erzielten 2004 einen Umsatz von insgesamt 345 Mio. Euro (davon fallen 230 Euro auf Garant-Möbel). (APA)

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