China will unter Folter erpresste Geständnisse verbieten

1. März 2006, 19:13
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Medien: Im vergangenen Jahr 12.000 Fälle von unangemessener Behandlung von Häftlingen

Peking - Der Polizei in China soll es ab Mittwoch verboten sein, Gefangene zur Erpressung von Geständnissen zu foltern. Das entsprechende Gesetz werde ab Mittwoch gelten und auch verbieten, unter Folter erpresste Geständnisse vor Gericht zu verwenden, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag.

Nach Berichten staatlicher Medien stellten Aufsichtsbeamte im vergangenen Jahr 12.000 Fälle von unangemessener Behandlung von Häftlingen fest. Erst kürzlich wurde über den Journalisten Wu Xianghu berichtet, der nach Veröffentlichung eines kritischen Artikels über korrupte Verkehrspolizisten in der Haft so stark geschlagen wurde, dass er seinen Verletzungen erlag.(APA/AFP)

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