Ausstellung: "Übergriffe"

1. März 2006, 11:35
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Menschenrechtsverletzungen anhand "Textiler Objekte" darstellen: Eine Kunstschau im Frauenmuseum Hittisau in Vorarlberg

Die Arbeiten von Irmgard Hofer-Wolf, Monika Köck und Christine Sieß thematisieren Menschenrechtsverletzungen an Frauen und das damit verbundene Gefühl von Minderwertigkeit und Hilflosigkeit. Sie setzen sich mit Aspekten des "Frauseins" auseinander, gefangen in überkommenen Traditionen, mit Begrenzungen und Ausgesetztheiten, bis hin zu Angriffen auf Körper und Leben. Mit dem Titel "Übergriffe" soll mit einem Wort all das benannt werden, , was an aggressiven Akten auf Frauen einwirkt. Stoffe, textile Materialien und ihre Verarbeitung stellen für die Künstlerinnen ein probates Ausdrucksmittel dar, weibliche Gefühlswelten, Lebensumstände und Befindlichkeiten zu transportieren.

Bewusst ist diese Ausstellung um den Internationalen Frauentag am 8. März platziert, der an die Kämpfe ausgebeuteter und unterdrückter Frauen erinnert und seit 1975 in den UNO-Kalender der jährlich zu begehenden bedeutenden Tage aufgenommen ist und für weltweite Frauensolidarität steht, erklärte Elisabeth Stöckler, Leiterin des Frauenmuseums.

Ausstellung
4. März 2006 bis 26. März 2006
Öffnungszeiten: Fr, Sa 15 – 17 h, So 14 – 17 h
Und nach telefonischer Vereinbarung: Tel. 05513/ 6209-50 und Tel. 05513/ 2543
(red)

  • "Übergriffe" (Textile Objekte)
Ausstellung 3 der Reihe Frauenatelier im Frauenmuseum
    foto: frauenmuseum
    "Übergriffe" (Textile Objekte)
    Ausstellung 3 der Reihe Frauenatelier im Frauenmuseum
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