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1) Was meinen Sie denn damit, wenn Sie behaupten, diese oder jene Person sei "ausgezuckt"? Keine schwammigen Andeutungen bitte, sondern eine messerscharf präzise Schilderung dessen, was wirklich los war, als Ihr Mann, Ihre Frau, Ihr Chef, Ihre Untergebenen, Ihr Hamster oder Sie selbst das letzte Mal ausgezuckt sind.
2) Ist "auszucken" für sie gleichbedeutend mit "ausrasten", "ausklinken", "ausflippen"? Oder hat "auszucken" eine Spezial- und Sonderbedeutung, die sie in den anderen erwähnten Wörtern nicht finden?
3) Sie werden in der Millionenshow gebeten, die Wörter (A) auszucken (B) ausklinken, (C) ausflippen und (D) ausrasten nach der Reihenfolge ihres ersten massenhaften historischen Auftauchens im Alltagsdiskurs zu ordnen, das älteste zuerst. Was ist Ihre persönliche Lösung? (Vorsicht: Eine objektiv richtige Antwort gibt es nicht!)
4) Fleißaufgabe: Steuern Sie sonstige heitere Assoziationen und Inspirationen zum Thema "Auszucken" bei. An die Arbeit, Leser! Und wie immer: Nicht voneinander abschreiben, und nicht die Contenance verlieren!
Sieben Jahre nachdem die ersten Einträge erschienen sind, stellt Christoph Winder sein Online-Projekt in der gewohnten Form ein
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Das Geheimnis der Unwiderstehlichkeit
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Eine deutsch-griechische Volkskrankheit
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Aversionen kann man gegen alles Mögliche haben - auch gegen Aussprüche
Eine hübsche neue Wortkreation aus dem Umfeld der Bildzeitung
ist faustdick im Trend
Die Diversifizierung der Warenwelt schreitet unaufhörlich voran ...
... steht eine dicke fette Phrase
http://derstandard.at/?id=22815... 2&_range=6
Da kommt das auszucken auch vor.
...mit couch/liegstuhl/luftmatratze/hängematte, schlafwagenmusik der exzellenten art, füße hoch, kühles getränk in der hand...
...etwa nach einem langen arbeitstag, einer langen wanderung oder was in der art.
'auszucken' ist dann, wenn, je nach temperament, die gesprächslautstärke gehörschädigend wird, türen knallen, tastaturen unter zornigen fingern zu bruch gehen, gegenstände durchs zimmer fliegen. dauer im idealfall <5 min.
ausklinken ist mit auszucken, glaub ich, nicht verwandt - im Gegenteil:
ich hab mich schon das eine oder andere Mal z.B. aus einer Diskussion ausgeklinkt, um meinen Gesprächspartnern und mir mein Auszucken zu ersparen (messerscharf präzise Schilderung trau ich mich jetzt nicht).
Zur Sicherheit hab ich meinen Herrn Duden befragt, der sagt: „...ich klinke mich aus der Sitzung aus“. Ausklinken tu ich mich, wenn ich meine Contenance eben nicht verlieren will/darf/soll, obwohl ein ordentliches Auszucken eher gut tät - schon wegen der (wörterbuchwürdigen) Psychohygiene.
wobei auszucken tut man nur kurz, wenn man einen Auszucker hat, eben.
Ausflippen ist auf einen längeren Zeitraum ausgedehnt. Der zieht sich ausgeflippt an (aber niemals ist eine Kleidung auszuckt), und in den 60er Jahren warens ziemliche lange ausgeflippt unterwegs...aber deshalb sinds nicht gleich auszuckt.
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