Obersteirer wollte Geländer hinunter rutschen und wurde getötet

1. März 2006, 09:03
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30-Jähriger stürzte rund fünf Meter ab und erlitt tödliche Kopfverletzungen - Mann war mit Freunden auf "Faschingsrunde"

Das übermütige Treiben eines 30-jährigen Tischlers aus dem obersteirischen Haus im Ennstal (Bezirk Liezen) fand am Faschingsdienstag ein tödliches Ende. Der Steirer hatte mit Freunden eine Faschingsrunde durch die Gemeinde gezogen und dabei im Rathaus ein Stiegengeländer hinunter rutschen wollen. Plötzlich stürzte der Mann ab und fiel rund fünf Meter tief. Der 30-Jährige zog sich dabei tödliche Kopfverletzungen zu.

Auf einer Faschingsrunde durch die obersteirische Marktgemeinde befanden sich die Freunde am Dienstagvormittag, um hier und da bei Banken und Geschäften ein "Achterl" oder einen Faschingskrapfen zu ergattern. "Die vergangenen Jahre hat es auch im Rathaus immer was gegeben", berichtete einer der ermittelnden Beamten der Polizeiinspektion Haus. So hielt die lustige Runde auch dieses Jahr Nachschau - "heuer gab es aber nichts."

In den Keller gestürzt

Beim Verlassen des Rathaus wollte der 30-Jährige das Stiegengeländer zwischen dem ersten Stock und dem Parterre hinab rutschen. Plötzlich aber stürzte er ab und fiel durch das Stiegenhaus bis in den Keller des Gebäudes: "Das sind vier, fünf Meter", so der Polizist. Dort schlug er auf dem Fliesenboden auf und zog sich schwerste Kopfverletzungen zu.

Zwei Schladminger Rotkreuz-Teams kämpften vom Unfallort bis zum Eintreffen im Diakonissenkrankenhaus Schladming um das Leben des Mannes - die Polizei sperrte sogar kurzfristig die B320 und die Zufahrt ins Spital, um den Transport schnellstmöglich zu gewährleisten. Trotz all dieser Bemühungen verstarb der Tischler. (APA)

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