200.000 US-Dollar für die besten "virtuellen Maschinen"

10. März 2006, 10:28
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VMWare schreibt die "Ultimate Virtual Appliance Challenge" aus - Innovative Einsätze sollen belohnt werden

Mit einem wohl dotierten Wettbewerb will der auf Virtualisierung spezialisierte Softwarehersteller VMWare innovative Einsätze seiner Technologie befördern. Insgesamt 200.000 US-Dollar gibt es bei der "VMware Ultimate Virtual Appliance Challenge" zu gewinnen.

Angebot

Schon bisher gibt es eine ganze Reihe von Virtual Appliances, mit denen Linux und Windows-BenutzerInnen mit Hilfe des kostenlosen VMWare Players verschiedene Betriebssystemumgebungen in einer virtuellen Maschine betreiben können. Die Palette reicht dabei von "normalen" Linux-Installationen bis zu hoch spezialisierten Anwendungen, etwa zur Netzwerkanalyse. Mit dem Anreiz des Wettbewerbs sollte das Angebot wohl in kurzer Zeit deutlich anwachsen.

Ablauf

Annahmeschluss ist dabei der 26. Mai, eine Voraussetzung ist die Verwendung von Open Source- oder zumindest frei verbreitbarer Softwarekomponenten. Denn die einzelnen Appliances sollen anschließend auf der Webseite des Unternehmens der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden, diese kann auch per Abstimmung die GewinnerInnen mitbestimmen.

Jury

Zusätzlich gibt es auch noch eine Jury, die ebenfalls Einfluß auf das Ergebnis hat und die durchaus prominent besetzt ist: Neben Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth findet sich darin auch Tim O'Reilly vom gleichnamigen Verlag.

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