Rath 2005 mit EGT-Rückgang

10. März 2006, 11:45
posten

Rückstellungen drücken auf Ergebnis - Umsatz stieg auf 74,2 (61,9) Mio. Euro - Unbefriedigende Situation in Österreich

Wien - Der börsenotierte Feuerfesthersteller Rath musste im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005 einen Rückgang beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) auf 3,4 (3,6) Mio. Euro hinnehmen. Grund waren Probleme bei einzelnen Projektbaustellen, wofür Rückstellungen vorgenommen werden mussten, teilte Rath am Dienstag mit. Laut den vorläufigen Zahlen stieg der Umsatz auf 74,2 (61,9) Mio. Euro, und der Cash-Flow verbesserte auf 7,4 (4,2) Mio. Euro.

Als weitere Ursachen für die Ertragsschmälerungen weist das Unternehmen auf Energiekostensteigerungen und Rohstoffpreiserhöhungen sowie den permanenten Preisdruck durch minderwertigere Alternativprodukte hin.

"Letztlich sind die im Jahr 2005 stark gestiegenen Lieferungen in die USA zur Absicherung des Marktes für das neu errichtete Werk in Milledgeville der Hauptgrund für die unbefriedigende Situation in Österreich", heißt es in der Pressemitteilung.

Gute Auftragslage

2005 war durch eine außerordentlich gute Auftragslage gekennzeichnet. Alle Werke der Rath-Gruppe seien hervorragend ausgelastet gewesen. Dieser Trend dürfte sich auch 2006 fortsetzen, wobei Investitionen der petrochemischen Industrie und Maßnahmen zur Energieeinsparung weitere Impulse bringen sollten, heißt es.

Ausgehend von den vorliegenden Aufträgen erwartet das Rath-Management ein ausgezeichnetes erstes Halbjahr 2006. Auch in der Folge dürfte sich das Umfeld nicht ändern, sodass mit einem ebenso guten Jahr 2006 gerechnet werden dürfe, wie dies 2005 der Fall war.

Am stärksten ausgefallen ist auf Grund der großen Umsätze mit Mittal Steel das Umsatzplus Rath 2005 mit EGT-Rückgang auf 3,4 (3,6) Mio. Euro Rückstellungen drücken auf Ergebnis - Umsatz stieg auf 74,2 (61,9) Mio. Euro - Unbefriedigende Situation in Österreich Wien (APA) - Der börsenotierte Feuerfesthersteller Rath musste im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005 einen Rückgang beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) auf 3,4 (3,6) Mio. Euro hinnehmen. Grund waren Probleme bei einzelnen Projektbaustellen, wofür Rückstellungen vorgenommen werden mussten, teilte Rath am Dienstag mit. Laut den vorläufigen Zahlen stieg der Umsatz auf 74,2 (61,9) Mio. Euro, und der Cash-Flow verbesserte auf 7,4 (4,2) Mio. Euro.

Höhere Energiekosten

Als weitere Ursachen für die Ertragsschmälerungen weist das Unternehmen auf Energiekostensteigerungen und Rohstoffpreiserhöhungen sowie den permanenten Preisdruck durch minderwertigere Alternativprodukte hin.

"Letztlich sind die im Jahr 2005 stark gestiegenen Lieferungen in die USA zur Absicherung des Marktes für das neu errichtete Werk in Milledgeville der Hauptgrund für die unbefriedigende Situation in Österreich", heißt es in der Pressemitteilung.

2005 war durch eine außerordentlich gute Auftragslage gekennzeichnet. Alle Werke der Rath-Gruppe seien hervorragend ausgelastet gewesen. Dieser Trend dürfte sich auch 2006 fortsetzen, wobei Investitionen der petrochemischen Industrie und Maßnahmen zur Energieeinsparung weitere Impulse bringen sollten, heißt es.

Ausgehend von den vorliegenden Aufträgen erwartet das Rath-Management ein ausgezeichnetes erstes Halbjahr 2006. Auch in der Folge dürfte sich das Umfeld nicht ändern, sodass mit einem ebenso guten Jahr 2006 gerechnet werden dürfe, wie dies 2005 der Fall war.

Am stärksten ausgefallen ist auf Grund der großen Umsätze mit Mittal Steel das Umsatzplus mit 29,3 Prozent in Ungarn. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich bis zum Ultimo auf 579 (545) Beschäftigte. (APA)

Share if you care.