Fürst Albert II. geht gegen Bericht über angebliche Tochter vor

2. März 2006, 11:41
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Anwalt sieht Verletzung der Privatsphäre

Monaco - Fürst Albert II. von Monaco will juristisch gegen den Bericht einer Zeitschrift über eine angebliche uneheliche Tochter in den USA vorgehen. Das Magazin "Voici" habe mit seinem Artikel über das Mädchen die Privatsphäre Alberts sowie das Recht am eigenen Bild verletzt, sagte Grimaldi-Anwalt Thierry Lacoste am Montag der Nachrichtenagentur AFP in Monaco.

Die Erfolgsaussichten der Klage schätzte er als gut ein: "Diese Geschichte ist ein altes Meerungeheuer, das seit Jahren regelmäßig in der Presse auftaucht und bereits zu mehreren Verurteilungen von Publikationen geführt hat."

Zu der in "Voici" abgedruckten Geburtsurkunde des Mädchens, in der Albert Alexandre Louis Pierre Grimaldi als Vater eingetragen ist, sagte der Anwalt: "Das bedeutet überhaupt nichts, weil Geburtsurkunden in den Vereinigten Staaten auf einfachen Behauptungen basieren, die nicht überprüft werden." "Voici" berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über ein inzwischen 14 Jahre altes Mädchen namens Jasmin Grace Grimaldi, das die Tochter des Fürsten sei. (APA/AFP)

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