US-Gericht: Keine Sendepause für Blackberry

4. März 2006, 15:36
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Keine eindeutigen Beweise für Patentverletzungen

Der kanadische Anbieter RIM darf seinen populären Blackberry-Dienst für den drahtlosen E-Mail-Verkehr zunächst weiter betreiben. Ein US-Gericht lehnte am Freitag in dem Patentstreit eine sofortige Einstellung des Dienstes ab, von dem mehrere Millionen Kunden betroffen gewesen wären.

Keine eindeutigen Beweise für Patentverletzungen

Es gebe keine eindeutigen Hinweise darauf, dass RIM Patente des Unternehmens NTP verletzt habe, erklärte das Gericht. Zudem forderte es beide Firmen auf, den Streit außergerichtlich beilegen.

Die Aktien von Research In Motion (RIM) stiegen nach dem Entscheid um acht Prozent auf rund 75 Dollar.

Interesse

RIM-Anwälte hatten argumentiert, es gebe ein ungewöhnlich großes öffentliches Interesse an einem Fortbestehen der Dienste für Mitarbeiter der Regierung und nationaler Sicherheitsdienste. Das US-Justizministerium hatte sich bereits gegen eine Schließung ausgesprochen.(APA/Reuters)

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