Österreicher bauen bei ungarischer Autobahn mit

7. März 2006, 20:02
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Teilstück der ungarischen Autobahn M6 wird Ende März für den Verkehr freigegeben - für die Errichtung ist deutsch-österreichisches Konsortium verantwortlich

Wien/Budapest - Ein knapp 60 Kilometer langes Teilstück der ungarischen Autobahn M6 wird Ende März für den Verkehr freigegeben. Für die Errichtung zeichnete ein deutsch-österreichisches Konsortium verantwortlich, dem die Porr Infrastruktur GmbH, die Linzer Baufirma Swietelsky sowie als Hauptinvestor der zweitgrößte deutsche Baukonzern Bilfinger Berger angehören. Die Investitionssumme für den Abschnitt von Budapest nach Dunaujvaros beträgt 482 Mio. Euro.

Baubeginn für das Straßenprojekt war November 2004. 395 Mio. Euro flossen in die Errichtung, der Rest wird für Betrieb und Erhaltung der Autobahn verwendet, zu dem sich das Konsortium für die kommenden 22 Jahre verpflichtet hat. Die M6 soll nach Angaben von Bilfinger-Berger-Geschäftsführer Richard Metzenbauer bis zur kroatischen Grenze und anschließend weiter entlang der Donau über Osijek bis nach Belgrad verlängert werden. (APA)

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