Hertha und Stuttgart gescheitert

15. März 2006, 23:11
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Die Rapid aus Bukarest kann sich international beweisen: 2:0 gegen Berliner - Stuttgart mit Sieg out - HSV drehte Partie gegen Thun

Wien - Hertha BSC, in Berlin bereits mit 0:1 unterlegen, musste sich in Bukarest der dortigen Rapid-Elf mit 0:2 (0:0) geschlagen geben und wurde damit sang- und klanglos verabschiedet.

Die ersatzgeschwächten Berliner hatten zwar vor der Pause gegen die zurückhaltend agierenden Rumänen einige gute Möglichkeiten, gerieten aber dann nach Seitenwechsel gegen die nun offensiveren Hausherren auf die Verliererstraße. Niculae traf nach einem Fehler von van Burik in der 54. Minute zu seinem siebenten UEFA-Cup-Saisontor, dem Buga in der 74. mit dem Kopf zur Begeisterung der 19.000 auf den Rängen das zweite folgen ließ. Damit blieb Hertha auch im elften Pflichtspiel in Folge sieglos.

Middlesbrough ohne Pogatetz weiter

Der VfB Stuttgart gewann zwar am Donnerstag in Middlesbrough verdient mit 1:0 (1:0), doch die Auswärtstorregel entschied nach dem 1:2 im Daimler-Stadion zu Gunsten der Engländer.

In dem spannenden Spiel bei Dauerregen und frostigen Temperaturen gelang Tiffert schon in der 13. Minute mit einem platzierten Flachschluss in die rechte Ecke die Führung, die durchaus auszubauen gewesen wäre. Allerdings hatten die Stuttgarter (die ohne den blessierten Tomasson antreten mussten) nach der Pause auch Glück, als Babbel auf der Linie rettete. Das Österreicher-Duell blieb diesmal aus, denn Emanuel Pogatetz fehlte den Hausherren wegen einer Sperre und Martin Stranzl dem VfB wegen Verletzung.

Thun ist out

Der FC Thun unterlag in Hamburg ohne den Österreicher Orman dem HSV mit 0:2, womit das 1:0 vom Hinspiel ausradiert wurde. HSV-Riese Daniel van Buyten war vor 40.200 Zuschauern in Hamburg der Turm in der Schlacht. Der Belgier schoss den HSV schon in der zweiten Minute mit 1:0 in Führung und erhöhte in der 33. Minute nach einem Corner von Trochowski, der auch den Pass zum ersten Tor gegeben hatte, mit dem Kopf auf 2:0.

Die souveränen Hausherren schafften das dritte Tor nicht, daher wurde es in der hektischen Schlussphase noch spannend, doch da stand van Buyten wie ein Fels in der Brandung. "Wir wollten den HSV ärgern, das gelang aber nicht, weil wir die erste Stunde verschlafen haben und zu viel Respekt zeigten", sagte Peischl. Nächster Gegner des HSV ist Hertha-Bezwinger Rapid Bukarest.

Palermo weiter

Palermo genügte nach dem 1:2 von Prag gegen Slavia ein 1:0, um sich dank der Auswärtstorregel für das Achtelfinale zu qualifizieren. Godeas, erst zur Halbzeit eingewechselt, traf vor 8.000 Zuschauern in der 51. Minute zum Aufstiegstor.(APA)

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    Harte Tage für Falko Götz.

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