IBMs Cell-Chip bereitet Programmierern Kopfzerbrechen

12. März 2006, 11:58
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Software-Entwicklungstool soll Abhilfe schaffen

Um Programmierern und Software-Entwicklern die Arbeit mit dem neuen Cell-Chip zu erleichtern, hat IBM Research das Software-Entwicklungstool Octopiler angekündigt. Der in Gemeinschaftsarbeit mit Sony und Toshiba entwickelte Chip zeichnet sich durch große Leistungsfähigkeit aus, stellt Programmierer allerdings durch seinen speziellen Aufbau mit einem Power-Prozessorkern und acht synergetischen Prozessor-Units (SPU) gleichzeitig vor knifflige Aufgaben.

Konvertierung

Das Entwickler-Tool unterstützt Programmierer indem es die geschriebene Software in mehrere Programme konvertiert, die dann simultan in den verschiedenen Cell-Prozessorkernen ausgeführt werden. Hauptaugenmerk liegt IBM zufolge bei der Unterstützung von Software-Entwicklungen für Cell-basierte High-End-Serversysteme. Neben seines Einsatzes in Sonys PlayStation 3 und HD-TV-Geräten soll der leistungsfähige Chip gerade auch bei Blade-Serverlösungen seine Vorzüge ausspielen.

Wichtig

"Angesichts immer komplexerer IT-Lösungen ist es äußerst wichtig, Entwickler sehr früh in neue technologische Prozesse zu integrieren", betont IBM-Sprecher Georg Haberl gegenüber pressetext. Bedingt durch seine Kundenstruktur und die damit verbundenen Anforderungen habe sich IBM verhältnismäßig früh als offener Integrator positionieren müssen. In den vergangenen Jahren sei auch die Tendenz bemerkbar, dass IT-basierte Problemstellungen nicht mehr ausschließlich Großunternehmen sondern zunehmend auch mittelständische und kleinere Unternehmen betreffen würde, so Haberl weiter. Deshalb sei es umso wichtiger den Businesspartnern, die diese Unternehmen betreuten, über entsprechende Communities rechtzeitig Zugang zu technologischem Wissen zu verschaffen, meint Haberl. (pte)

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