STANDARD steigert Verkaufszahlen

4. Juli 2006, 21:49
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"Wirtschaftsblatt" verkauft deutlich weniger, aber teurer - "Presse" steigert Großverkäufe ­- "Krone" verliert im Einzelhandel und Voll­zahler­abo - Zuwachs für "Seitenblicke"

DER STANDARD verkaufte im vierten Quartal 2005 2290 Exemplare mehr als im letzen Jahresviertel 2004 und liegt nun bei 72.045. Das geht aus dem Donnerstag veröffentlichten Bericht der Österreichischen Auflagenkontrolle hervor. 2049 Stück davon kommen aus dem Direktverkauf - hier zählen nur Kioskverkauf und Abos an Einzelbezieher. Der Abostand legte um 2860 Exemplare zu, der Einzelverkauf ging um 811 zurück.

Im Direktverkauf (an Einzelbezieher) liegt DER STANDARD mit 63.104 Exemplaren nur noch knapp hinter der "Presse" mit 64.327. Das bürgerliche Blatt konnte in dieser Kategorie 1691 Stück zulegen. "Die Presse" pushte ihre Verkaufszahlen zusätzlich mit Großverkäufen. Zum Vergleich: 8941 Stück setzte DER STANDARD im Großverkauf ab (+241) - "Die Presse" 13.407 (+1291). Sie steigerte insbesondere die stark verbilligten Großverkäufe (für 30 bis 50 Prozent des Verkaufspreises) deutlich.

Das "Wirtschaftsblatt" weist 3795 verkaufte Exemplare weniger aus als noch ein Jahr zuvor und hält nun bei 25.769. Das liegt an 6738 Abos weniger, die zumindest 51 Prozent des Verkaufspreises erlösten. Dafür schaffte die Spezialzeitung 3445 Vollzahlerabos mehr.

"Krone" auflagenstärkste Zeitung

Auflagenstärkste Zeitung des Landes bleibt die "Krone" mit 847.152 verkauften Exemplaren. Sie verlor im Einzelhandel (-16.434) und bei den Vollzahlerabos (-8210) merklich, glich einen Teil der Verluste aber mit vergünstigten Abos aus: 19.946 Stück mehr, die zumindest 51 Prozent des Verkaufspreises erlösten.

"Kurier" verkaufte weniger

Der "Kurier" verkaufte 1888 Exemplare weniger, also nun 170.172 Stück. Am Kiosk setzte er 3928 weniger ab, glich das aber mit 1362 mehr Vollzahlerabos und 1638 51-Prozent-Abos aus.

Die "Kleine Zeitung" legte 2590 Exemplare auf 266.876 Verkaufsauflage zu. Sie kommen vor allem aus den Abokategorien 100 und 51 Prozent.

"Salzburger Nachrichten" stabil

1231 Stück weniger verkauften die "Oberösterreichischen Nachrichten". Die "Salzburger Nachrichten" blieben unter dem Strich stabil, verloren aber 2458 Vollzahlerabos. Die "Tiroler Tageszeitung" verkaufte 548 Stück weniger, ihr vor eineinhalb Jahren neu gegründeter Ableger "Neue" für Tirol steigerte ihre Verkäufe um 864 auf 8779. Die "Vorarlberger Nachrichten" gingen um 348 zurück, ihre kleine Schwester "Neue" gewann 355.

Deutlicher Zuwachs für "Seitenblicke Magazin"

Bei den Publikumszeitschriften und Magazinen fällt vor allem das im Februar 2005 neu gestartete "Seitenblicke Magazin" mit seinem 49.726 Stück Gesamtverkauf auf - ein Zuwachs gegenüber dem vierten Quartal 2004 um 22.739 Stück.

Plus für "Ganze Woche"

Ein Plus von 2.785 auf 349.623 Stück fuhr auch die "Ganze Woche" ein. Die ORF-Nachlese kam auf 76.205 Stück Gesamtverkauf (+1.267), der "Gewinn" auf 57.972 (-2.165), das "Sportmagazin" auf 30.922 (-1.125) und die Sportwoche auf 39.944 (+1.515).

Ohne News-Gruppe, "Wiener" und "Wienerin"

Die Magazine der News-Gruppe nehmen nach wie vor nicht an der ÖAK teil. "Wiener" und "Wienerin" meldeten ebenfalls nicht. Begründung: Umstellungen bei der mittlerweile zur Styria Medien AG gehörenden Styria Multimedia AG.

Bei den Wochenzeitungen weist die ÖAK plus 2.012 Exemplare für die "OÖ Rundschau" aus (Gesamtverkauf 108.032) und plus 196 für die "Furche" (gesamt 14.292). Die NÖN kamen auf 132.115 Stück Gesamtverkauf (-3.305), die "NÖ Rundschau" auf 13.441 (-1.998). (fid/APA)

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