"Budern statt Sudern"

22. Februar 2006, 19:12
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Melange: ÖVP und Grüne lieferten sich sozusagen einen Leiberlkrieg

Offiziell ist ja kein Wahlkampf, dafür ist der inoffiziell geführte umso härter: Am Mittwoch lieferten sich ÖVP und Grüne einen etwas kuriosen Schlagabtausch, in dessen Zentrum einmal mehr ein von den Grünen produziertes T-Shirt steht. Es zeigt Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (ÖVP) wahlweise mit dem Slogan "Oral statt Moral" und "Budern statt Sudern" (für nicht Wiener: das heißt so viel wie Kinder machen statt herumjammern). Für ÖVP-Justizsprecherin Maria Fekter ist das "sexistisch". Die Junge ÖVP kontert mit Leiberln mit dem Schriftzug "Nichtraunzerin" oder "Nichtraunzer" - umsonst zu haben, wenn man sich auf der ÖVP-Jugendplattform www.zukunft.at einloggt.

Aufregung bei den Grünen gibt es wiederum über den Ausdruck "Ökoläuse", der auf der ÖVP-nahen Homepage www.amspiess.at verwendet wird. Das erinnere an "Haschtrafiken" und "Zwangsvegetarisierung". Jetzt überlegt die grüne Spaßfraktion, den Ausdruck "Ökolaus" gleich in eigener Sache zu verwenden - erraten: als T-Shirt-Aufdruck. (tó/DER STANDARD, Printausgabe 23.02.2006)

  • Dieses T-Shirt steht im Zentrum des hitzigen Nichtwahlkampfs.
    foto: standard
    Dieses T-Shirt steht im Zentrum des hitzigen Nichtwahlkampfs.
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