US-Verbraucherpreise zogen zu Jahresbeginn an

16. März 2006, 15:53
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Unternehmen geben höhere Kosten an die Kunden weiter

Washington - Nach dem Festtagsgeschäft haben die Verbraucherpreise in den USA zum Jahresbeginn wieder angezogen. Die Preise stiegen im Jänner zum Vormonat saisonbereinigt um 0,7 Prozent, nachdem sie im Dezember um 0,1 Prozent und im November um 0,6 Prozent gefallen waren. Das teilte das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mit. Im Vergleich zum Jänner 2005 lagen die Preise um 4 Prozent höher.

Als Hauptgrund für den Preisauftrieb wird angegeben, dass Unternehmen ihre höhere Kosten durch die Energiepreise an die Kunden weitergegeben haben. Die Ausgaben für Energie sind den Angaben zufolge im Vergleich zum Vormonat um 5 Prozent gestiegen. Das ist der höchste Zuwachs seit September vergangenen Jahres. Die Kosten für Benzin legten innerhalb eines Jahres um 25 Prozent zu. Auch für Neuwagen, Kleidung, Obst und Gemüse mussten die Verbraucher in den USA wieder tiefer in die Tasche greifen.

Wegen der warmen Temperaturen im Jänner hat der Einzelhandel den Angaben zufolge das beste Ergebnis seit Mai 2004 erzielt, weil Kleidung ohne große Preisnachlässe verkauft worden sei. (APA/dpa)

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