Für Energiebranche könnte 2006 Jahr der Fusionen werden

27. Juli 2006, 14:28
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Umfrage: Führungskräfte sehen Notwendigkeit, Marktanteile zu steigern - Regulierungsbehörden verzögern Deals

Wien - Das Thema Unternehmenszusammenschlüsse und -käufe in der Versorger- und Energiebranche ist derzeit brandaktuell. Die vom deutschen Energiekonzern E.ON angestrebte Übernahme des spanischen Stromversorgers Endesa ist das beste Beispiel dafür. Führungskräfte internationaler Energie- und Versorgerunternehmen sehen das Jahr 2006 auch als Jahr der Fusionen.

Die Manager gehen davon aus, dass die weitere Deregulierung ihrer Branche Unternehmenszusammenschlüsse und -käufe in Europa weiter vorantreibt, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage im Rahmen der Edison Electric Institute International Utility Conference in London.

Deregulierungsprozess als Treiber

Fast die Hälfte der befragten Manager sagten, dass der Deregulierungsprozess und die Notwendigkeit Marktanteile zu steigern, die Treiber für Firmenübernahmen in Europa sein werden. 39 Prozent der Befragten sind allerdings der Meinung, dass die Überprüfung durch die Regulierungsbehörden die meisten Deals verzögern würde.

Weitere Ergebnisse der Trendumfrage: 54 Prozent der Befragten sehen die Versorgungssicherheit in Europa weniger positiv als zwölf Monate zuvor. Nur vier Prozent sehen die Versorgungssicherheit verbessert und 42 Prozent sehen die Lage unverändert. (APA)

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