Neue Initiative für Südostasien

2. Juni 2006, 16:56
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Australien und die Bill Clinton-Stiftung kooperieren - Mittel sollen vor allem HIV-infizierten Kindern zugute kommen

Sydney - Der frühere US-Präsident Bill Clinton und Australien haben eine gemeinsame Initiative zur Bekämpfung der Immunschwächekrankheit Aids in China, Vietnam und Papua-Neuguinea gestartet. Die Stiftung Clintons und die staatliche australische Hilfsorganisation AusAID unterzeichneten am Mittwoch eine entsprechende Vereinbarung.

Danach stellt die australische Seite zu diesem Zweck in den kommenden vier Jahren 18,5 Millionen Dollar bereit. Über den Beitrag der Clinton-Stiftung wurde nichts bekannt. Das Geld soll den Zugang zu Anti-Aids-Medikamenten in den drei Ländern erleichtern.

Nach den Worten Clintons sollen von dem Programm insbesondere infizierte Kinder in Vietnam und Papua-Neuguinea profitieren. "Die Vorstellung, dass diese Kinder wie die Fliegen sterben und Leute wie wir, mit all unserem Geld, wegschauen und nichts für ihr Überleben tun, ist unentschuldbar", sagte der Ex-Präsident. Vietnam, China und Indonesien weisen weltweit die größten Steigerungsraten von Aids-Infektionen auf.(APA/Reuters)

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