Das Pippilotta-Prinzip

31. März 2006, 20:09
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Pippi Langstrumpf als Vorbild: Machen Sie sich die Welt, wie sie Ihnen gefällt

Frankfurt am Main - Jede/r kennt sie aus der Kindheit: Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter, kurz: Pippi Langstrumpf. Und fast jedes Mädchen hat sie für ihre Abenteuerlust geliebt und für ihre freche Art bewundert. Christine Weiner und Carola Kupfer zeigen, wie wir lernen können, etwas weniger wie Annika und etwas mehr wie Pippi zu sein.

Pippi Langstrumpf ermöglichte Fantasien und Träume, die uns aus der manchmal engen Welt unserer Kindertage (ent)führten. In der Villa Kunterbunt gab es keine Verbote und nichts war unmöglich. Fehler waren erlaubt, Perfektion und Angepasstheit langweilig, merkwürdig sein spannend. Pippi war im besten Sinne egozentrisch - selbstbewusst und unbekümmert machte sie, was sie wollte. Im Gegensatz zu ihr haben wir uns im Laufe der Jahre verändert, basteln an Karriere und Familie, verplanen unsere Zeit, zwängen uns in Business-Kostüme und hippe Bars und versuchen, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Was dabei oftmals auf der Strecke bleibt sind unsere Träume und unsere Lebendigkeit. Manchmal wird uns diese Lücke schmerzlich bewusst und wir spüren, dass wir etwas verändern und uns irgendwie neu erschaffen müssen.

Die Autorinnen raten: Erwecken Sie Ihre innere Pippilotta zum Leben! In ihrem Buch avanciert Pippi zur Metapher für Authentizität, Mut, Selbstbewusstsein und Offenheit sowie zum konkreten Vorbild, um jung zu bleiben und die eigenen Träume zu verwirklichen. Anhand berühmter Pippi-Geschichten und -Eigenschaften wird gezeigt, wie wir Pippis beste Seiten in unseren eigenen Alltag integrieren und was wir von ihr lernen können. (dabu)

Christine Weiner, Carola Kupfer:
Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt
Campus Verlag 2006
ISBN 3-593-37768-3
EUR 16,90
  • Artikelbild
    foto: campus
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