3. März 2006, 12:46
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Das von der Styria Medien AG gemeinsam mit Gruner+Jahr und der niederländischen Sanoma Magazines International angestrebte Joint Venture für Magazin-Aktivitäten im Adriaraum wird nun von der kroatischen Wettbewerbsbehörde AZTN (Agencija za zastitu trzisnog natjecanja) geprüft. Es wird befürchtet, dass die gemeinsame Adria Magazines Holding (AMH) den Wettbewerb am kroatischen Markt erheblich stören könnte, berichtete die kroatische Nachrichtenagentur Hina.

Verlagshäuser zu Stellungnahme aufgefordert

Die Wettbewerbsbehörde AZTN hat die Verlagshäuser bereits zu einer Stellungnahme aufgefordert. Ende 2005 hatten die Verlage eine Absichtserklärung unterzeichnet, wonach Sanoma und Gruner+Jahr je 50 Prozent an der Adria Magazines Holding halten sollen. Die Styria soll demnach als Partnerin Anteile an den lokalen AMH-Töchtern in Kroatien, Slowenien und Serbien/Montenegro halten - 25 Prozent an der Adria Magazines Slovenija und an der Adria Magazines Hrvatska sowie 10 Prozent an Adria Magazines Srbija.

Gruner+Jahr und Styria betreiben bereits seit September mit der Adria Magazines d.o.o. (GmbH, Anm.) gemeinsame Magazingeschäfte in Kroatien. Zuletzt lancierte man das Wissenschaftsmagazin "Geo". Darüber hinaus ist die Styria am kroatischen Magazinmarkt mit dem Celebritymagazin "Elite" und dem Frauenmagazin "Primadona" vertreten und betreibt dort auch die Tageszeitungen "Vecernji list" und "24 Sata". Sanoma Magazines International gibt Magazine in Kroatien und Serbien/Montenegro heraus. (APA)

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