BPH: Polnische BA-CA-Tochter steigert Gewinn um ein Drittel

14. März 2006, 15:43
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Ergebnis nach Steuern auf 273 Millionen Euro verbessert - Bilanzsumme stieg um 12 Prozent auf 15 Milliarden Euro

Wien - Die Bank BPH, die polnische Tochterbank der zur UniCredit-Gruppe gehörenden Bank Austria Creditanstalt (BA-CA), hat ihr Ergebnis vor Steuern (nach lokalen Bilanzierungsregeln) 2005 um 33 Prozent auf 1,294 Mrd. Zloty (344 Mio. Euro) gesteigert. Der Jahresüberschuss nach Steuern hat mit 1.027 Mio. Zloty (+35 Prozent) erstmals die Milliarden-Zloty-Grenze überstiegen.

"Alle Geschäftsbereiche haben zu diesem guten Ergebnis beigetragen, in vielen Bereichen konnten wir über dem Markt wachsen", sagte Bank-BPH-Vorstandsvorsitzender Jozeph Wancer laut BA-CA-Mitteilung vom Dienstag.

Verbesserte Profitabilität

Trotz der landesweiten Expansion der Bank - sie eröffnete im vergangenem Jahr 22 neue Filialen - konnte die BPH die Profitabilität weiter verbessern: Die Cost Income Ratio ist auf 49,4 Prozent gesunken (2004: 54,0 Prozent), der Return on Equity vor Steuern ist gleichzeitig auf 21,0 Prozent gestiegen (2004: 17,6 Prozent).

Die Bilanzsumme der drittgrößten polnischen Bank, die derzeit im Mittelpunkt des Streits zwischen der italienischen UniCredit und der polnischen Regierung steht, hat sich um 12,1 Prozent auf 57,9 Mrd. Zloty (15,4 Mrd. Euro) erhöht. Der Mitarbeiterstand der Bank BPH betrug zum Jahresende 2005 9.905 Mitarbeiter in 480 Filialen. (APA)

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