So einfach zu nutzen wie Windows oder Mac OS X

15. Mai 2006, 17:18
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"Ubuntu" ebnet Linux den Weg auf Desktop-PCs - Neue Vorversion "Dapper Flight 4" veröffentlicht - Mit Eye Candy und frischer Software

Für Linux standen die Chancen noch nie so gut den Durchbruch auch auf dem PC-Desktop schaffen. Als Wegbereiter für das freie Betriebssystem gilt die Linux-Distribution Ubuntu, die sich großer Popularität erfreut und zahlreiche AnwenderInnen gefunden hat." Der Windows-Konkurrent glänzt durch einfache Bedienbarkeit, einfache Installation und Wartung sowie eine große Auswahl kostenlos erhältlicher Software.

Einsatz

Jeder, der schon einmal mit einem Windows-PC oder Mac gearbeitet hat, kommt auch mit dem Desktop-Linux zurecht. Ob staatliche Schulen in Makedonien, Entwickler von Google, Firmen in Brasilien oder Online-Redakteure in Wien – sie alle nutzen Ubuntu. Der Hardwarehersteller HP bietet sogar Laptops mit Ubuntu feil.

Das aus der afrikanischen Zulu-Sprache stammende Wort "ubuntu" bedeutet so viel wie "Menschlichkeit.

Nachteile

Die meisten Nachteile gegenüber Windows sind bei Ubuntu ausgeräumt, wobei ihr die Vorteile des freien Betriebssystems nicht abhanden gekommen sind: Linux-Nutzer müssen sich kaum Sorgen um Viren, Trojaner oder Dialer machen. Ärgernisse wie Zwangsregistrierung und Digital Rights Management bleiben ihnen erspart. Lizenzfesseln gibt es nicht, was Linux auch für Unternehmen besonders interessant macht.

Ubuntu beschränkt sich auf die für einen Arbeitsrechner wesentlichen Programme: Es ist Openoffice als Büroprogrammpaket dabei, Evolution dient als E-Mail-, Kalender- und Adressbuchmanager, für die Bildbearbeitung gibt es Gimp. Daneben gibt es Programme für die Verwaltung digitaler Fotos und den Scanner. Im Multimediabereich finden sich schnell alle wichtigen Funktionen, ob es um das Aufnehmen von Musik, das Rippen und Brennen von CDs oder das Abspielen von Videos geht. Ubuntu setzt dabei ausschließlich auf die Desktop-Oberfläche Gnome und die dazu gehörenden Programme. (Inzwischen gibt es mit Kubuntu aber auch eine KDE-Version.)

Mit dem 32jährigen südafrikanischen Millionär Mark Shuttleworth (Bild), der 2002 als einer der ersten Weltraumtouristen die Internationale Raumstation besuchte, steht hinter Ubuntu auch eine finanzkräftige Persönlichkeit. (sum)

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Ubuntu

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