3. März 2006, 12:46
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Nach 13 Jahren an der Spitze des britischen Magazins "Economist" hat Chefredakteur Bill Emmott am Montag seinen Rücktritt angekündigt. Unter seiner Leitung hatte die Wochenzeitschrift ihre Auflage verdoppelt und sich eine große Leserschaft in den USA erarbeitet.

Auflage von rund einer Million

"Ich würde gern als ein Redakteur in Erinnerung behalten werden, der den Economist zu einer wirklich globalen Publikation gemacht hat", sagte Emmott am Montag in einem Interview. Als er die Leitung 1993 übernahm, hatte das Blatt eine Auflage von rund 500.000 Exemplaren. Heute liegt sie bei rund einer Million - rund die Hälfte der Abonnenten leben in Nordamerika. Analysten loben, Emmotts habe den "Economist" unter Beibehaltung des hochgeistigen Tones des Magazins einer weiten Leserschaft zugängig gemacht.

Nach seinem Austritt will Emmott eigenen Angaben zufolge Bücher schreiben. In dem ersten soll es um den Wettbewerb zwischen China und Japan gehen. Ein Nachfolger wird von dem Direktorium des Blattes ausgesucht werden. (APA/Reuters)

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