Ministerium verteidigt Gehrers Dank für umstrittene Homepage

20. Februar 2006, 16:34
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Sprecher der Bildungsministerin versteht Kritik an "libelle.at" nicht: Wendet sich "gegen Verwilderung der Sitten"

Wien - Das Bildungsministerium versteht die Kritik an Ressortchefin Elisabeth Gehrerfür ihren Dank an die Verantwortlichen der Homepage www.libelle.at ganz und gar nicht. Bei den Homepage-Betreibern würde es sich um eine Gruppe politisch interessierter Leute handeln, die sich ihrerseits gegen dirty-campaigning-Kampagnen gegen die Ministerin, die "abseits jeder Sachpolitik läuft", zur Wehr setzen würden, erklärte Ronald Zecha, Sprecher der Ministerin.

"Beitrag für sachliche Kommunikation"

"Damit leistet sie (die Gruppe, Anm.) einen Beitrag für eine sachliche und politische Kommunikation und gegen eine Verwilderung der Sitten. Dafür hat sich die Ministerin bedankt", argumentierte Zecha.

Im Wortlaut

Gehrer schrieb an die Verantwortlichen - auf der Homepage nachzulesen: "Wer ein Ziel erreichen will, der braucht Zukunftsmut, Rückenwind und starken Auftrieb. Genau das erhalte ich durch eure Aktivitäten. So passt es gut, dass ihr euch den Namen des wohl auftriebstärksten und nebenher auch sehr eleganten Insektes gegeben habt. Ich danke euch für eure Unterstützung und wünsche, dass euer Flügelschlag sehr viel Gutes bewirkt." (APA)

  • Der von www.libelle.at veröffentlichte Dankes-Brief von Bildungsministerin Gehrer
    faksimile: derstandard.at

    Der von www.libelle.at veröffentlichte Dankes-Brief von Bildungsministerin Gehrer

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