Weiterer Runder Tisch am Donnerstag - Polit-Streit geht weiter - Naturschützer vermuten geplante Verbauung des Areals
Präsident Gabl: "Gesetzliche Regelung ist unsinnig" - Auslöser sei oftmals nicht eruierbar
Zahlreiche Flüsse traten über die Ufer, und ganze Landstriche wurden überschwemmt
Vier Wochen nach Erdbeben Überlebender geborgen - 28-jähriger Mann stark ausgetrocknet und unterernährt
Meteorologen kündigten für den Hauptstadt-Bereich um Washington und mehrere Bundesstaaten von Virginia bis New Jersey bis zu 60 Zentimetern Neuschnee an
Neuschnee am Mittwoch und Donnerstag, der Wind verschärft die Lawinengefahr
Behörden forderten mehr als 500 Bewohner im Hinterland von Los Angeles auf, ihre Häuser zu räumen
In Mexiko-Stadt wurden Hochhäuser evakuiert
Tsunami-Warnung aufgehoben
Weitere Todesopfer im Nordosten - Ministerien, Behörden und Flughäfen geschlossen, Bus- und Bahnverbindungen unterbrochen
Verhaltensforscher Kurt Kotrschal glaubt nicht an einen Hardrock-Zufall in der Brutzeit
Meterlange Holzstangen sind wichtige Warnung, bisweilen aber auch ein ärgerliches Hindernis
Die Organisation wehrt sich gegen Vorwürfe, mit der Pharmabranche gemeinsame Sache zu machen
Auslöser kann vor Gericht zu Schadenersatz verurteilt werden - Geschädigte können Privatklage erwirken
Der Vorfall ist erschreckend.
Wie im Einzelnen die Ärzte und Schwestern zu diesem Handeln kamen, würde mich sehr interessieren.
Entscheidend finde ich aber, wie sich hier das amerikanische System offenbart. Hochtechnisiertes Land, reichstes der Welt, überläßt Tausende (arme Teufel) in einer vorhersehbaren Katastrophensituation dem sicheren Tod. Zuletzt greift man zur "Vernichtung lebensunwerten Lebens". Das ist faschistisch.
Und 99% der Meinungsindustrie, die gerade heutzutage brüllend ihre Freiheit verteidigt, schreibt darüber kein Sterbenswörtchen.
Danke an das restliche 1%.
Klaus Kurch http://opablog.twoday.net/
die der Kongress dieses Jahr (!!) für die Rüstung und die Kriege der USA bewilligt hat, hätte man aus dem Süden der USA wahrscheinlich ein zweites New York, L.A. oder Chicago machen können, das Gesundheitssystem der USA sanieren und sämtliche Schule der USA auf westlichen Standard bringen können.
Aber: Man muss eben Prioritäten setzen...
Das Problem, dass sich hier zeigt ist eine gesellschaft, die bereit ist " unbrauchbare" einfach sterben zu lassen, bzw. zu marginalisieren. Defakto wurden hier (im gegnsatz zu Kuba, s.u.) tausende dieser Menschen ihrem schicksal überlassen,
Die lösung ist eine gesellschaft mit anderen, menschlicheren Werten, als funktionalität, effizienz oder profitmaximierung... - schöne schlagworte, die jedoch eine maschinelle brutalität und menschliche retardiertheit in sich bergen..
Lösungsansätze: http://www.grossinternationalhappiness.org/
welche bedrohungszenarien haben sie im auge? überschwemmung wiens durch die donau? überschwemmung allgemein? also was ist das realistischte bedrohungsszenario? und genau darauf muss das akh auch vorbereitet sein!!!
bei einem brand müssten auch die betroffenen blöcke evakuiert werden können! und genauso müssen auch die feuerlöschanlagen funktionieren! und genauso muss es auch zur verfügung stehende löschkräfte geben!
aber der einfacherer weg ist für sie wohl immer der optimale - gell? lieber töten als evakuieren ..
Mit dem Urteilen sind Sie ja sehr schnell.
Haben Sie vorher auch die entsprechenden Artikel auf CNN gelesen?
http://edition.cnn.com/2005/US/1... index.html
http://edition.cnn.com/2005/US/1... index.html
Ich glaube, wir können nur froh sein, nicht vor so eine Situation gestellt zu werden, vor die Frage, ob die Todkranken ohne weitere medizinische Versorgung, sogar ohne Frischwasser bei knapp 40 Grad langsam krepieren sollen, oder schmerzlos getötet werden.
Die Patienten wurden übrigens wegen des Gesundheitszustandes und mit deren Einwilligung alle unter "nicht zu reanimieren" geführt.
Es ist nicht evakuierbar speziell dann nicht , wenn ganz Wien von einer Katastrophe betroffen ist (wie New Orleans) und keine Ausweichspitäter vorhanden sind. Nehmen sie eine Erdbeben der Stärke 7,5-8 mit Epizentrum Wien an und alles bricht zusammen.
Das ganze US Krankenversorgungssystem funktioniert nur deshalb, weil es private Spitalsbetreiberfirmen gibt, die (wie z.B. Columbia) nationwide 400-500 Hauser bereiben und es damit sehr ökonomisch tun können.
deshalb ist in den usa auch die versorgung aller menschen sichergestellt, ungeachtet ihres sozialen umfeldes oder ihrer finanziellen möglichkeiten.
es ist natürlich das ureigenste interesse der privaten betreiberfirmen, sich um die gesundheit aller amerikaner zu kümmern.
Gesundheit ist keine gesellschaftliche Verantwortung sondern eine Individuelle.
Unser System kämpft mit Trittbrettfahrern und Moral Hazard weil es eben nicht usus ist, Raucher, Vieltrinker, Intensivsportler usw. für ihren Diebstahl am Krankenkassenbudget zur Kasse zu bitten. Wieso soll jemand, der sich gesund ernährt, umsichtig Sport betreibt und nicht raucht für jene zahlen, die saufen, tschicken und vom Fernseher nicht wegzubringen sind?
Nur, stellen Sie sich vor das wird privatisiert, was machen wir denn dann mit den 10-20 Sozialversicherungsträgern und deren hochdotierten Managern? Wir brauchen da nicht die Moralkarte zu spielen wenn es in Wirklichkeit um beinhartes politisches Kalkül bereits aus den 70ern und egoistische Geldmache.
was soll das heißen, "es funktioniert"??
zig millionen us-amerikaner haben KEINE krankenversicherung, darunter zig millionen kinder!
"Gesundheit ist keine gesellschaftliche Verantwortung sondern eine Individuelle." ich würde sie gerne dazu zwingen, das zu einem krebskranken kind zu sagen.
im übrigen fließt in den USA ein wesentlich größerer anteil des BIP ins gesundheitssystem als in österreich - bei uns sind aber 98% krankenversichert!
spitzenmedizin für die reichsten findet man in den usa, ja, aber ein normalbürger hat in österreich eine wesentlich bessere gesundheitsfürsorge.
noch etwas: österreich ist das land mit der zweitlängsten lebenserwartung weltweit ab der diagnose 'krebs'. (und nein, die usa sind nicht auf platz eins.)
also ich stimme Ihnen vollinhaltlich zu, mit einer Einschränkung:
man muß sich auf wahrscheinliche Katastrophen vorbereiten.
Katrina in New Orleans war nicht der erste und wird nicht der letzte Wirbelsturm über den US sein, und die Gegend ist bekannt gefährdet.
7,5-8,0 in Wien dagegen ist vergleichsweise unwahrscheinlich, zwar sitzt Wien nördlich einer geodynamischen Linie aber die ist hier im Norden nicht so aktiv - im Gegensatz zu weiter südlich.
Ich glaube Marcel B. gings eher ums Logistische. Wegschaffen schafft man schon, nur wohin mit den Schwerstkranken, der Neonatologie, den frisch Operierten?
Selbst wenn die anderen Spitäler funktionieren - was in N.O. ja nicht der Fall war - würde ich bezweifeln, daß das ohne schwerste Opfer zu machen ist.
Kommt wohl billiger langfristig.
Meiner Meinung ist die Bush Regierung vor Gericht zu schleppen, so ein Dammbruch würde nicht ohne weiteres geschehen können.
Gut, man hat bewusst das Geld eingeschränkt.
Was ist wenn ein Sabotageakt mit Schuld trägt? Das würde man niemals beweisen können, das wäre ja zu unangenehm für die Bushies.
den Bericht darüber haben wir bereits vor Monaten gelesen .. Vergangenheitsbewältigung oder ein Versuch das USVolk aufzuwecken
wird wieder nichts nützen, da von Bush & Co totgeschwiegen wird
PS damals u.a Reaktionen der Poster hier.. alles nur Verschwörungstheorien
mfg
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