Lipizzaner-Paten gesucht

2. März 2006, 17:42
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Wiener Hofreitschule wirbt um zahlungskräftige Förderer

Wien - Die Spanische Hofreitschule in Wien setzt auf eine neue Methode, um zahlungskräftige Förderer an sich zu binden. Mit Patenschaften für einzelne Lipizzaner will man sich zusätzliche Einnahmen sichern. Der Vorteil für die Paten: Namensnennung, Gratis- Karten und eine Urkunde. Das Konzept wurde am Freitag von Geschäftsführer Armin Aigner und Landwirtschaftsminister Pröll präsentiert. ****

Man schaffe mit dem neuen Angebot für Unternehmen und Privatpersonen eine sympathische Möglichkeit, sich in einem positiven Umfeld zu präsentieren, gaben sich die Verantwortlichen überzeugt. Die Gelder sollen zweckgebunden für die fachmännische Betreuung der Pferde verwendet werden, wurde versichert. Ob die Paten in spe lieber ein männliches oder weibliches der jährlich zirka 50 Fohlen im steirischen Gestüt Piber fördern wollen, bleibt ihnen überlassen. Zur Hohen Schule ausgebildet werden lediglich männliche Tiere.

Privatpersonen erhalten dann für 450 Euro jährlich eine Urkunde mit dem Foto ihres Schützlings und unter anderem zwei persönliche Saisonkarten für eine Gestütsbesichtigung. Firmen müssen sich die Förderung eines Füllens 1.000 Euro kosten lassen. Sie erhalten dann aber auch eine Sponsorentafel mit Firmenlogo beim Laufstall und werden auf der Homepage des Bundesgestüts genannt.

Deutlich teurer ist die Patenschaft für einen der gut 60 Hengste, die in der Hofburg leben. 10.000 Euro im Jahr sind für einen Schimmel zu berappen. Neben Urkunden und Eintrittskarten kann man dafür aber auch einen Fototermin mit dem neuen Patenkind buchen oder sich etwa auf der Sponsorentafel in der Stallburg verewigen. Eine erste Ehrenpatenschaft wurde am Freitag dem ehemaligen US-Botschafter in Österreich, William Lee Lyons Brown, von Aigner als Dank für dessen Mäzenatentum übergeben. (APA)

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