Rudi Vouk, Rechtsanwalt

    25. März 2006, 15:14
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    Brettln durch St. Kanzian

    Als 1994 der stellvertretende Obmann des Rates der Kärntner Slowenen mit seinem "schlichten"

    Opel Kadett

    seiner Mutter mit 63 km/h durch St. Kanzian "brettelte", setzte es ein Strafmandat. Der Anwalt hat berufen, weil die Ortstafel nicht rechtmäßig, also zweisprachig, kundgemacht wurde.

    Der VfGH hat zwar die Strafe für Schnellfahren bestätigt aber erkannt, dass der Prozentsatz der slowenischen Bevölkerung mit 25 Prozent zu hoch angegeben wurde und zehn Prozent ausreichend seien. "Den Kadett habe ich von meiner Mutter geerbt. Mein Vater bevorzugte russische Autos, als Student durfte ich mir seinen

    Lada

    oder seinen

    Moskwitsch

    borgen."

    Das zweite Strafmandat "erfuhr" Vouk in Bleiburg "standesgemäßer" mit seinem

    Peugeot 607

    und 71 km/h. "Die Polizisten haben sich gemeinerweise hinter einem Marterl versteckt, das zwei Meter vor der Ortsende-Tafel steht." Das Marterl steht noch dort, wo es hingehört, die Ortstafeln von Bleiburg wurden auf Anordnung des Landeshauptmannes um wenige Meter versetzt, um das VfGH- Erkenntnis zu umgehen. Zwischen Kadett und Peugeot fuhr Vouk gesittet einen

    Ford Mondeo,

    der seiner Frau gehört. (juk, AUTOMOBIL, 17.2.2006)

    • Bild nicht mehr verfügbar

      "Hinter einem Marterl versteckt."

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