Mobilkom bringt HSDPA-Daten­über­tragung bis Juni in Landeshauptstädte

14. März 2006, 10:38
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Bisher 58.000 Datenkarten verkauft - Datenanteil beim Umsatz liegt bei 17,5 Prozent

Die Mobilkom Austria, Mobilfunktochter der börsenotierten Telekom Austria (TA), will die UMTS-Folgetechnologie HSDPA, die eine Datenübertragung im Download von bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde erlaubt, im zweiten Quartal 2006 in allen Landeshauptstädten anbieten. In Wien werden seit dem Start Ende Jänner bereits Geschwindigkeiten von bis zu 1,8 Mbit/s im Download erreicht, teilte die Mobilkom am Rande der "3GSM"-Handymesse in Barcelona mit.

Viermal schneller als UMTS

HSDPA macht mobiles Internet laut Mobilkom um bis zu vier Mal schneller als UMTS. Im Upload sei HSDPA mit 384 kbit/s neun Mal schneller als GPRS. HSDPA soll bei der Mobilkom künftig im gesamten UMTS-Gebiet verfügbar sein, das derzeit 65 Prozent der österreichischen Bevölkerung abdeckt.

Das Geschäft mit den Daten

Bei der Mobilkom entfielen im dritten Quartal 2005 17,5 Prozent des Gesamtumsatzes auf Daten. Mehr als die Hälfte davon kommt vom Datengeschäft über mobiles Breitband-Internet und Portaldienste wie News, Sport, Musik und Spiele, der Rest entfällt auf SMS-Textnachrichten. Bis Ende Jänner 2006 hat die Mobilkom knapp 58.000 Datenkarten für die Technologien GPRS, EDGE und UMTS verkauft. An HSPDA-Datenkarten wurden bereits 2.000 abgesetzt. Das erste HSDPA-Handy wird im 2. Quartal 2006 erwartet.(APA)

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    foto: mobilkom
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