Electrolux Österreich schwimmt gegen den Strom

2. März 2006, 19:21
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Moderate Zuwächse bei schwedischem Mutter­konzern - Heimischer Hausgerätehersteller steigert Umsatz 2005 um zwölf Prozent

Wien - Electrolux Österreich, die österreichische Tochterfirma des schwedischen Hausgeräteherstellers AB Electrolux, hat ihren Umsatz für 2005 um zwölf Prozent auf 145 Millionen Euro gesteigert, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Damit weist Electrolux Österreich ein deutlich höheres Wachstum als der schwedische Mutterkonzern mit vier Prozent 2005 auf. Die Zahl der Mitarbeiter sank hingegen gegenüber 2004 von 245 Personen auf 235.

Knappes Plus für Elektrohandel

Der österreichische Markt für Hausgeräte entwickelte sich 2005 im Vergleich zu den Vorjahren laut Elektrolux wieder leicht positiv und wuchs um 1,7 Prozent. Wertmäßig legte das Marktvolumen für Hausgeräte in Österreich jedoch nur um 0,7 Prozent zu. Über dem Schnitt lag dabei der Elektrohandel, der ein Plus von knapp zwei Prozent einfuhr. Der Küchenmöbelhandel verbuchte ein moderates Wachstum von 0,7 Prozent. Einen markanten Rückgang musste der Nicht-Fachhandel mit einem Minus von 6,2 Prozent hinnehmen.

Stärkung von Elektrolux und Zanussi

Der Marktanteil von Elektrolux ging in Österreich 2005 geringfügig von 12,7 auf 12,3 Prozent zurück. Der Geschäftsführer von Electrolux Österreich, Alfred Janovsky, erklärte dazu, man konnte eine gute Entwicklung sowohl im Elektrofachhandel als auch im Möbelhandel verbuchen. Nach einigen Jahren der Konzentration auf die Marke AEG wolle man wieder Schritte zur weiteren Stärkung der Marken Elektrolux und Zanussi setzen, heißt es.

Electrolux ist nach eigen Angaben der weltweit größte Hersteller von Hausgeräten. 2005 setzte die Gruppe 13,9 Milliarden Euro um, die Zahl der Mitarbeiter ging von 72.000 auf 70.000 zurück. Jedes Jahr kaufen Kunden in über 150 Ländern weltweit über 55 Millionen Produkte aus der Electrolux Gruppe für den privaten oder gewerblichen Einsatz. Zur Electrolux Gruppe gehören die Marken AEG-Electrolux, Juno-Electrolux, Zanussi, Frigidaire, Eureka und Husqvarna. (APA)

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    Die Zahl der Mitarbeiter ging 2005 um zehn Beschäftigte auf 235 zurück.

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