Do&Co: Ergebnisplus und Umsatzminus

2. März 2006, 19:21
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Betriebsergebnis stieg nach neun Monaten um 24 Prozent - Umsatz wegen Wegfalls des Caterings bei Fußball-WM 2004 niedriger

Wien - Der Wiener Gastronomiekonzern und Airlinecaterer Do&Co hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2005/06 das Ergebnis kräftig gesteigert. Der Umsatz war hingegen rückläufig. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich von April bis Dezember nach Firmenwertabschreibungen um 23,7 Prozent auf 2,81 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Umsatz ging hingegen um 3,6 Prozent auf 104,79 Millionen Euro zurück.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich von 6,48 auf 7,06 Millionen Euro, die EBITDA-Marge von 6,0 auf 6,7 Prozent.

Bittere Absage

Einziger Grund für das Umsatzminus sei der Wegfall des Caterings bei der Fußball Europameisterschaft im Jahr 2004 im Bereich International Event Catering, wodurch sich der Umsatz in diesem Bereich um 32,9 Prozent auf 28,03 Millionen Euro verringerte, erläuterte Do&Co. Das EBITDA stieg in diesem Bereich um 3,0 Prozent auf 2,76 Millionen Euro, das EBIT um 19,3 Prozent auf 1,92 Millionen Euro.

Im Airline Catering erhöhte sich der Umsatz um 10,2 Prozent auf 52,98 Millionen. Das EBITDA erhöhte sich geringfügig von 2,83 auf 3,07 Millionen Euro, das EBIT von 0,48 Millionen auf 0,63 Millionen Euro.

Im Bereich Restaurants & Bars stieg der Umsatz durch eine gute Auslastung der Restaurants sowie die erstmalige Einbeziehung der Lufthansa-First Class Loungen am Flughafen Frankfurt um 26,2 Prozent auf 23,78 Millionen Euro. Das EBITDA erhöhte sich hier von 0,97 auf 1,23 Millionen Euro, das EBIT stieg trotz erhöhter Abschreibungen von 0,18 auf 0,26 Millionen Euro. (APA)

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    Im Airline Catering erhöhte sich der Umsatz um 10,2 Prozent auf 52,98 Millionen.

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