Strabag Köln halbiert Beteiligung an Deutag

2. März 2006, 19:21
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Verkauf von Anteilen an Mitgesellschafter Werhahn - Transaktionsvolumen 52,5 Millionen Euro

Wien/Köln - Der österreichisch-deutsche Bau Holding Strabag-Konzern reduziert aus Wettbewerbsgründen seine Beteiligung an der deutschen Asphaltfirma Deutag auf die Hälfte des bisherigen Volumens.

Wie die Baugruppe am Mittwoch früh ad hoc mitteilte, beabsichtigt die deutsche Strabag AG, die 49-prozentige Beteiligung an der Deutag GmbH & Co. KG und der Deutag Verwaltung GmbH durch Verkauf von Gesellschaftsanteilen an den Mitgesellschafter Werhahn & Nauen OHG auf 24 Prozent zu reduzieren.

Als Gegenleistung erhalte die Strabag AG Sach- und Barleistungen in Höhe von ca. 52,5 Mio. Euro.

Kartellrechtliche Erwägungen

Der Verkauf erfolge "auf Grund kartellrechtlicher Erwägungen" und führe dazu, dass die Strabag AG nach der Veräußerung und Übertragung der Gesellschaftsanteile eine reine Finanzbeteiligung an Deutag hält.

Die Deutag ist einer der größten deutschen Produzenten von Asphaltmischgut. Die Gesellschaft trug nach Strabag-Angaben im Durchschnitt der letzten 5 Jahre rund 6,8 Mio. Euro pro Jahr zum Ergebnis der Strabag AG bei.

Ob und in welchem Umfang sich die Gegenleistung bei der Strabag AG ergebniswirksam auswirkt, könne derzeit noch nicht beurteilt werden, wurde ergänzend fest gehalten.

Das Zustandekommen des der Veräußerung zugrunde liegenden Kaufvertrages steht formal noch unter dem Vorbehalt eines entsprechenden Aufsichtsratbeschlusses der Strabag AG in Köln. (APA)

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