Kaum Abweisungen in nicht-medizinischen Fächern

16. März 2006, 12:07
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Verfahren laufen zum Teil noch

Wien - In den nicht-medizinischen Studienfächern (Pharmazie, Psychologie, BWL, Biologie und Publizistik) sind an den österreichischen Universitäten bisher kaum Studenten auf Grund der Zugangsbeschränkungen abgewiesen worden. Zum Teil laufen aber die Verfahren noch.

An der Universität Wien haben von den 750 Psychologie-Studenten, die im Wintersemester zum Auswahlverfahren angetreten sind, 450 diese Hürde positiv absolviert, in der Pharmazie 122 von 217. Damit können alle "Positiven" weiter studieren - beschränkt wird erst ab 600 (Psychologie) bzw. 140 (Pharmazie) Studenten. Am Beginn des Sommersemesters gibt es in beiden Fächern allerdings noch eine Wiederholungsmöglichkeit. In BWL und Publizistik wurde an der Uni Wien der Zugang auf Grund der geringen Anmeldezahlen nicht beschränkt, in der Biologie läuft noch das Auswahlverfahren.

An der Universität Graz wurden im Rahmen eines Auswahlverfahrens von den inskribierten 178 Pharmazie-Studenten 117 ausgewählt, rund 60 abgewiesen. Zur Zulassungsprüfung in der Psychologie kamen mit 252 Personen genau so viele Studenten, wie Plätze zur Verfügung standen, zu BWL sogar noch weniger. In der Biologie schlossen 161 Personen das Aufnahmeverfahren für 160 Plätze positiv ab, nachträglich wurde die Kapazität um diesen einen Studenten aufgestockt.

An der Universität Salzburg wurde niemand abgewiesen. Sowohl in der Kommunikationswissenschaft als auch in der Psychologie erschienen weniger Interessenten zum Aufnahmetest als freie Studienplätze verfügbar waren. In der Biologie verzichtete man von vornherein auf Studienplatzbeschränkungen.

An der Universität Innsbruck gab es nur in Psychologie ein Auswahlverfahren: 435 Erstsemestrige nahmen das Studienjahr in Angriff, 278 davon absolvierten das Verfahren vollständig, 240 werden aufgenommen. Für Biologie, BWL und Pharmazie wurde das ursprünglich geplante Auswahlverfahren später ausgesetzt.

An der Universität Linz wurde in BWL auf Zugangsbeschränkungen verzichtet, an der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien erfolgt die Auswahl erst nach zwei Semestern. An der Uni Klagenfurt wurde sowohl in BWL als auch in Psychologie und Publizistik auf Grund des geringen Andrangs auf Beschränkungen verzichtet.

An der Veterinärmedizinischen Universität Wien wurde ein mehrstufiges Aufnahmeverfahren durchgeführt. Rund 500 Personen gaben gültige Bewerbungsunterlagen ab, im Endeffekt wurden 283 Plätze vergeben. (APA)

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