Good Night, and Good Luck

17. Februar 2006, 16:03
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derStandard.at/Kultur verlost 5x2 Karten für George Clooneys Film "Good Night, and Good Luck"

Es ist das Jahr 1953, das Fernsehen befindet sich noch ganz in seinen Anfängen. Der populäre und engagierte Radiojournalist Edward R. Murrow ist verantwortlich für die regelmäßige Nachrichtenshow "See it now" beim Sender CBS. Murrow, faszinierend dargestellt von David Strathairn, ist ein Journalist vom alten Schlag, aufgeklärt, liberal, ganz der Recherche und den Fakten verpflichtet.

Aber die 50er Jahre sind nicht nur das Jahrzehnt der aufkommenden Massenmedien, sondern auch die dunkle Zeit des Kalten Krieges. Und mehr noch, die Jahre, in denen der notorische Kommunistenhetzer und selbsternannte Saubermann Senator Joseph McCarthy sein Unwesen der Bespitzelung, Verfolgung und Vernichtung andersdenkender Landsleute trieb.

Fakten und Argumente

Edward R. Murrow und sein Team von unabhängigen und standfesten Journalisten und Producern wagt auf Grundlage von genau recherchierten Fakten und schlagkräftigen Argumenten den öffentlichen Kampf gegen die menschenverachtenden Machenschaften McCarthys. Damit ist eine beispiellose Kampagne eröffnet, in der Murrow mit jeder Sendung und jedem Auftritt aufs Neue ums politische Überleben kämpft, gegen die Einschüchterung und den Terror McCarthys und die Angst und das Misstrauen im eigenen Sender CBS.

Clooney, der auch für das Drehbuch mitverantwortlich zeichnet, inszenierte Good Night, And Good Luck als eine faszinierende Parabel auf Macht und Integrität, als eine schillernde Mediengeschichte in Schwarzweiß von geradezu gespenstischer Aktualität. Sein Film ist eine intelligente Verdichtung von Gesten und Räumen, von Haltungen und Sprache, weit entfernt von jeder simplen, belehrenden Attitüde.

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Good Night, and Good Luck
17.2.2006
19 Uhr
Gartenbaukino
Parkring 12
1010 Wien
  • Artikelbild
    foto: gartenbaukino
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